Freitag, 23. Januar 2009

unendliche weiten - são paulo






nach knapp zwei wochen in dieser riesenstadt ist es mal zeit einen kurzen bericht abzugeben. als ich meinen flug buchte, hätte ich mir nie träumen lassen, dass ich es so lange hier aushalten werde. aber es gibt schon einiges zu sehen und entdecken hier. von weitem sieht es ja einfach nach einer unendlichen häuserwüste aus, aber bei näherer betrachtung kommen erst die spannenden details zu tage.

ein grosser park mit vielen bauten von brasiliens nationalarchitekt oscar niemeyer war meine erste station. dort wurde mir klar, dass die paulistas ihre astralkörper nicht ihrer gesunden diät von frittiertem allerlei zu verdanken haben, sondern diszipliertem sport treiben. jeder war irgendwie am joggen, velofahren oder sonstige sportlich aussehende bewegungen am betreiben. und dies alles bei über 30 grad und schadstoffwerten, die in zürich schon lange das messmobil explodieren lassen hätten.

ansonsten habe ich viele museen besucht, was nun definitiv zu einer überdosis kunst bei mir geführt hat. hab mir mal eine katalog von rolf knie als gegenmittel bestellt. meistens waren die museen von aussen sowieso meist spannender.. hab mich ein wenig in den verschiedenen quartieren herumgetrieben und immer wieder neue mosaike an wänden und auf trottoirs gefunden. schon cool wie viel kreativität ensteht, wenn nicht jeder meter normiert ist. viele teure geschäfte und restaurants gesehen, selten von innen, da vor jedem so ein security-typ steht, was halt schon sehr abschreckend wirkt.. So viele Eindrücke: riesige markthallen, giftige schlangen, afrikanische eintöpfe, komische früchte und immer wieder die metro als mein grauer dunkler Begleiter..

jetzt bin ich froh mich an den stränden des nordens endlich von dieser stadt erholen zu können!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen