Mittwoch, 11. Februar 2009

insel mit hügel



als bekennender fan von salvador hatte ich nach ein paar tagen absolut die schnauze voll und wollte nur noch an den strand! dementsprechend herzlich verabschiedet sich auch salvador von mir mit einem wolkenbruch auf dem weg zum hafen und ich natürlich zu fuss unterwegs mit gepäck.. aber nach zwei stunden bootsfahrt strahlte die sonne wieder und ich war angekommen im paradies oder einfach in morro de sao paulo.

ein herziges kleines dorf, wo kein einziges auto fährt und die taxis aus garetten bestehen. fast eine ganze woche blieb ich dort und widmete mich hauptsächlich dem nichtstun und manchmal dem bücherlesen. insgesamt ist die insel ein wenig touristischer als itacaré, was auch seine vorteile hatte. so gab es viele nette restaurants am strand und eine bar auf dem hügel mit einmaligem blick auf den sonnenuntergang.

in einem unternehmungslustigen moment konnte ich mich nach 10jähriger abstinenz wieder mal zu einem tauchgang durchringen. hat sich definitiv gelohnt und machte auch lust auf mehr. naja leider nicht mit dem budget dieser reise vereinbar, sonst müsste ich mich nur mit reis und bohnen begnügen..

viele leute aus argentinien habe ich auch kennengelernt, was mich natürlich immer sehr erfreut, da ich wohl einige später in buenos aires wiedersehe. also eigentlich wurde in morro ja hauptsächlich spanisch gesprochen. habe anscheinend gerade die ferienwochen der porteños erwischt. im sommer seien eher europäer auf der insel. aber wer will sich schon mit europäern abgeben..?

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen