Rio.
ziel jedes brasilientouristen. also dachte ich mir, da geh ich doch auch mal hin, mir alles anschauen, sehen wo das mädchen von ipanema wohnt, den tempel der fussballsekte besichtigen, den karieshügel erklimmen, die kleinen pistoleros in den favelas besuchen. ja es gab viel zu tun.
offensichtlich war ich nicht der einzige mit dieser idee, weshalb die meisten hostels schon sehr gut ausgebucht waren.. und da die fläche des staates israel ja bekanntlich am schrumpfen ist, müssen immer mehr einwohner temporär in den rest der welt ausgelagert werden, natürlich immer schön getarnt als "kulturreisende". dies hilft leider auch nicht gerade bei der hostelsuche..
die ersten paar tage liefen unter dem motto: rio im regen. neben einem museumsbesuch lag nicht viel mehr drin. die ausstellung eines brasilianischen fotografen im museu de arte moderna hat sich dennoch sehr gelohnt.
am sonntag kam endlich die sonne zurück und rio zeigte sich endlich von der seite, für welche es aus zig reiseprospekten und filmen berühmt wurde. innerhalb von drei tagen wurde die liste abgearbeitet oder genauer gesagt, ziemlich ausgedünnt. maracaná, jesusberg, copacabana, ipanema, leblon, lapa usw. die zeit reichte schlichtwegs nicht aus. gefallen hat mir die stadt trotzdem sehr gut, aber infiziert vom rio virus wurde ich nicht. vielleicht zu lange in são paulo geblieben.. das eindrücklichste an der stadt ist sicherlich ihre lage zwischen den stränden und buchten, eingebettet von runden hügeln. einmalig!
2 Fäuste gegen Rio!
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