Donnerstag, 5. März 2009

brasilien, ein europäisches konstrukt




4 tage wasser und brot war dann auch mir irgendwann einfach zu viel. so musste ich schweren herzens das leben in der askese aufgeben und mich wieder den niederen tätigkeiten widmen.




curitiba war mein erstes ziel auf dem pfad der sünde. von allen brasilianern hochgelobt diese stadt: sehr sauber, perfekter öffentlicher verkehr, viel grün, ein museum von und für den nationalarchitekten usw. ja, das konnte ich alles bestätigen, nur irgendwie fehlen halt bestimmte eigenschaften, die eine stadt speziell machen. alles in allem ein bisschen fad.




nachher gings in das deutsche herz brasiliens, blumenau und pomerode. fachwerk, okterfest, bier und wurst, blondinen und viele andere leute mit einem ziemlich ostdeutschen akzent. ist irgendwie ein bisschen wie, wenn man einen österreichischen skiort mit dem helikopter in die tropen fliegen würde. blumenau ist eine ganz nette kleinstadt und ziemlich ruhig, wenn nicht gerade das oktoberfest statt findet.

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