ein bisschen konzentration ist schon noetig fuer den bericht ueber das legendaere sagenumwobene florianopolis, welches den seemannsliedern zufolge die schoensten straende und vor allem die schoensten frauen brasiliens haben soll. fuer seeleute ist ja bekanntlich auf dem schiff beides mangelware.. erklaert wohl auch den begriff: alte hafenhure.. hunger ist wohl der beste koch.
mittlerweile bin ich leider schon weitergereist und verfasse diese zeilen, moeglichst getreu meinen erinnerungen! ja was soll man sagen, beides stimmt! kaum aus dem bus ausgestiegen, wird man von der allgegenwaertigkeit der schoenheit fast erschlagen. musste man in der ubahn sao paulos noch beide augen zusammenkneifen um diese zu erahnen, so wird sie einem hier wie perlen vor die fuesse geworfen. aber genug dem chauvinismus gefroehnt, bin ja kein tier aus einem sprichwort!
die straende, waren wirklich auch sehr eindruecklich! anfangs war ich einem ruhigen kleine hostel ganz im sueden der insel, die leute, sowohl gaeste als auch besitzer waren wie eine familie. zusammen kochen und essen jeden abend und danach gemuetlich ein bier trinken. die insel war ingesamt einiges groesser als ich dachte. aber genau dies macht auch ihre vielseitigkeit aus. einerseits gibt es die stadt mit ihrem ganzen angebot und daneben verschiedene straende. im sueden eher ruhig, in der mitte ziemlich viel party und im norden sehr edel.
fuers wochenende fuhr ich in die mitte der insel in ein hostel mit genialer aussicht ueber die lagune (ja hats auch dort) und nahe bei den straenden. so viel war dann aber auch nicht los im ausgang. schade, saison ist halt vorbei. interessant war auch der ausflug in die stadt, um mir eine theaterperformance anzuschauen, von einem regisseur, den ich bus getroffen habe. hmm ja, kunst eben..
nach einem heftigen gewitter, war dann am montag vorerst schluss mit strand und ich verliess mit dem neun uhr bus die insel ueber die bruecke.
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