super, einfach mal den stereotyp in den titel gesetzt. aber wenn am abend im hostel alle 5 min zwei zusammen aufs zimmer gehen, dann muss dies nichts mit fortpflanzung zu tun haben. eher mit bepflanzung von einsamen urwaldgegenden. erraten, ich bin in kolumbien! und eigentlich ist hier überhaupt nicht die riesen-drogen-party im gange, es ist eher so, dass sich dieses land von einem geheimtip in eine lonelyplanethölle am verwandeln ist. also besuchen solange es noch authentisch ist! hier gibt es so viele verschiedene landschaften, dass drei wochen einfach nicht ausreichen.
nach einer woche in bogota und einem wunderschönen alten kolonialstädtchen in den bergen bin ich für eine woche an die karibikküste gefahren. 16h mit dem bus plus 2h zusätzlich, da irgendein dorf gerade lust hatte die hauptstrasse zu blockieren. so macht man sich freunde. trotzdem hat sich das warten gelohnt, da ich drei tage in einem wunderschönen nationalpark verbringen durfte mit stränden hinter denen gleich der urwald mit all seinen einwohner beginnt. echsen in allen regenbogenfarben, viele komische vögel und noch mehr mücken und anderes kriechgetier. kommt fast an brasilien ran. abends um 22 uhr stellten sie den generator ab und alle gingen zu ihren hängematten. sehr ruhig, sehr erholsam!
danach gings nach cartagena, eine stadt, die auf einer halbinsel gelegen ist, mit vielen restaurierten häusern aus der zeit der spanier und piraten. wirklich eindrücklich, aber auch sehr heiss. grosse afrikanische einflüsse, erinnerte stark an orte in brasiliens norden. jetzt regnet es endlich wieder mal und ich habe zeit diese paar zeilen zu schreiben. am abend gehts wieder zurück nach bogota um für ein paar tage abzühlen!
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